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Montag, 6. August 2018

Florø, Norwegen, 27. Juli bis 3. August 2018

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Route: 37 Seemeilen, bis heute: 2093
07:47Stunden, Temp.: 20-33°C
Sonnenaufgang: 04:53, Sonnenuntergang: 22:39














Selje, bei 20°C haben wir um 8Uhr abgelegt. Es ist sonnig mit leichtem Ostwind.
Wir wollen in Måløy tanken, so motoren wir zur Tankstelle mit 4,6kn, die Strömung kämpft gegen uns.
Nach dem Tanken, fahren wir unter der Brücke durch und bekommen Wind, Wellen und die Strömung gegen uns, so dass wir nur noch 3,6kn über Grund notieren.

An dem kleinen Hafen Klubben vorbei, der Hafen gilt als Ausgangspunkt zum Besteigen der Hornellen, beobachten wir 3 große Segelyachten die dort liegen.

Nach der Umrundung der Hornellen, setzen wir das Groß und machen, für kurze Zeit, 6,4kn. Danach bleibt uns das Nachsehen.
Nun machen wir 5,4kn, als uns die Navigation vom Bildschirm verschwindet. Der Rechner hat sich bei 33°C im Schatten, einfach abgeschaltet.

Nach kurzer Zeit haben wir versucht ihn wieder zu beleben, Fehler, Fehler und nochmal Fehler.
Durch die Abschaltung waren alle Einstellungen der Navigation verloren gegangen. 

Mit Mühe, bringe ich die Navigation wieder, einigermaßen, in Ordnung und wir kommen ohne Probleme in Florø an. Ein Kanadier hilft uns beim Anlegen, danke. 

Der Hafen ist noch nicht ganz voll, es soll aber bald anderes kommen!

Der starke Südwind hält uns hier fest. Tag für Tag überprüfen wir die Wetterverhältnisse. Auch wenn wir hier los kommen, werden wir in Eivindvik oder Hardbakke festsitzen, dann lieber hier!



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Sonntag, 8. Juli 2018

Svellingen-Nordskot-Kjerringøy, Norwegen, 1. bis 4. Juli 2018

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Route: 70 Seemeilen, bis heute: 1516
--:-- Stunden, Temp.: 13-21°C
Sonnenaufgang: --:--, Sonnenuntergang: --:--













Lødingen, nach einem kurzen Rundgang und Begutachtung der Hafenanlage sind wir unterwegs.
Das Wetter ist herrlich sonnig und sehr angenehm.
Auf dem Ententeich, motoren wir nach Svellingen/Ofoten. Die Panoramaansicht der Lofoten direkt vor den schlaftrunkenen Augen.
   
Plötzlich fängt die Navigation an zu spinnen, das Bild wird größer und größer, bis eine Übersicht nicht mehr möglich ist. Alle Versuche mich mit dem Programm zu einigen schlagen fehl. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Tastatur seinen, nicht vorhandenen, Geist aufgegeben hat. Ich fluche, vergebens. Zum Schluss habe ich die Tastatur entfernt und den Rechner an einer drahtlosen Tastatur angeschlossen, siehe da, alles wieder i.O.

Angekommen, finden wir 3 Motorboote am Steg, sie haben uns beim Anlegen geholfen und dann waren sie plötzlich weg.

Zum Steg gehört auch eine Terrasse mit Grill, Feuerstelle, Sitzbänken und einem großen Tisch. Wir haben eine Wassermelone aufgemacht und die Anlage intensiv genutzt.
Oh ja, die Mücken, sie haben uns nicht gestochen, aber ohne Moskitonetz wäre auch ein Aufenthalt nicht möglich gewesen.
Kaum haben wir uns hingelegt, Der Batterie-Kontroler, Philippi, schreit ... die Verbraucherbatterien seien leer und müssen sofort aufgeladen werden. Die Maschine an und die Ladekontrolle beobachten.
Es hilft nicht, was wenn neue Gäste kommen?  Noch kurz, haben wir die fantastische Mitternachtssonne genossen, das soll man immer wieder erleben, satt wird man nicht davon!

Von Mücken vorgeplagt, setzen wir die Reise fort, um 1Uhr nachts!
Unterwegs, quer über den Westfjord, kommt Nebel auf und verdichtet sich ungemein, vor Nordskot ist es aber einigermaßen klar und wir legen an.
Gerade eben eingeschlafen, werden wir vom Wind und einer Schnellfähre heftig verschaukelt, also hier können wir auch nicht bleiben.
Der Wind ist stark und auflandig, Ablegen mit Eindämpfen im Achterspring und ab nach Kjerringøy.

Da sind aber alle Liegeplätze belegt. Wir zögern und warten subtil bis die Skipper sich einig werden uns in eine Box zu dirigieren und dafür nehmen sie uns die Leinen, wir bedanken uns herzlichst.

Am Abend sind alle Skipper mit Verstärkung der Festmacher beschäftigt, es stellt sich heraus, dass ein Sturm sich angekündigt hat. Wir machen den Skippern nach und fallen, halb tot, in die Koje.

Die Gedanken an defekte Batterien und ob wir sie in Bodø ersetzt bekommen, rauben mir den Tiefschlaf, die Nächte sind ohnehin taghell und tragen nicht zum Schlaf bei.



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