Donnerstag, 16. August 2018

Rekefjord, Norwegen, 12. bis 14. August 2018

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Route: 52 Seemeilen, bis heute: 2338
08:49Stunden, Temp.: 12-18°C
Sonnenaufgang: 05:48, Sonnenuntergang: 21:31














Tananger, wieder um 7Uhr aufgestanden und um 8Uhr den Hafen verlassen.

Genau wie vorhergesagt, passieren wir Jærens Rev, wie auf einem Ententeich, unter Groß und Maschine. Das Groß hilft uns bei der Überwindung der alten Dünung.

Das Wetter hält sich. Der raume Wind läßt uns zwar nicht die Genua setzen, aber das Groß und die Maschine bringen uns auf 6,8kn und es bleibt sonnig. Vor dem Rekefjord haben wir noch mehr Wind, der uns beim Bergen der Segel, etwas mehr Kraft kostet.

Angekommen und totale Leere, der Fischer von gegenüber sitzt auf seinem Stuhl in der Sonne. Wir legen an mit Leichtigkeit und atmen trotzdem auf, Eine der unangenehmsten Strecken haben wir nun hinter uns.

Wir wechseln das Motoröl und stellen fest, dass uns 0,2l fehlen. Rüber zu dem Fischer und er bringt mich, trotz Sonntagsruhe, zum nächsten Ort, um Motoröl zu besorgen, wir werden nicht fündig.
Am Montag bringt er mich, dieses Mal, zu einer Werkstadt und es klappt.

Inzwischen, liegen weitere Schiffe im Hafen, es ist heftig draußen.

Jærens Rev, ganz brav ...


Rekefjord, ganz lieblich ...















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Montag, 13. August 2018

Tananger, Norwegen, 11. bis 12. August 2018

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Route: 45 Seemeilen, bis heute: 2285
08:04Stunden, Temp.: 18-18°C
Sonnenaufgang: 05:20, Sonnenuntergang: 21:57













Um 9Uhr haben wir Bømlahamn verlassen, ohne uns zu verabschieden, die Familie Lønning schlief noch.

Die Voraussage war genau richtig, sonnig, ohne Wind. Die Maschine bringt uns über den Bømlafjord.
Pünktlich, um 09:57Uhr kommt der NW-Wind. So segeln wir fröhlich bis vor Haugesund.

Auf den Besuch der Inseln Røvær und Utsira müssen wir verzichten. für die nächsten Tage hat man starke Ost-Winde vorausgesagt, so würden wir dort ausharren müssen.

Vor Sørhaugøy, mit dem schönen Leuchtturm, aus dem Jahre 1846, bergen wir die Segel. In Haugesund gibt es gerade Jazzfestival und wir wollen uns nur an den vielzähligen Yachten vorbeischleichen.

Angekommen werden wir von Verwaltungsbooten aufgenommen. Sie lassen uns aber passieren, nachdem sie unsere Absicht erfahren.

Das Wetter ist herrlich und die Strömung mit uns und wir segeln, mit bis zu 7,9kn, gen Süden.

An Koppervik vorbei, tauchen wir in die Inselwelt, östlich des Fjords, um später den Wind aus Westen zu bekommen und schnurgerade nach Tananger zu gelangen.
Geplant, durchgeführt und siehe da, es hat geklappt. Teilweise waren wir, bei 16kn Westwind, bis über 8kn üG, wohl bemerkt, mit Hilfe der Strömung.

Im Hafen liegt gleich S/Y Kee 2, an dem langen Steg. Der Steg ist ganz neu und, nach wie vor,  ganz ohne Strom und Wasser.

Wir gehen ganz hinten in unsere Ecke. Nach dem Vertäuen atmen wir erleichtert auf. Annkathrin und Ole begrüßen uns.







Tananger

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Bømlahamn, Norwegen, 8. bis 11. August 2018

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Route: 15 Seemeilen, bis heute: 2240
03:53Stunden, Temp.: 20-22°C
Sonnenaufgang: 05:36, Sonnenuntergang: 21:52













Nun haben wir uns vorgenommen, doch Austreim zu erobern. Der Gegenwind von 10kn wird uns bis zum Ende des Bømlafjorden begleiten und als Westwind, das Segeln über Sletta ermöglichen.

Der Wind aber nimmt stetig zu und macht die Fahrt, unter Groß und Maschine, immer beschwerlicher. Es wird immer schlimmer, wir machen noch 3,4kn. Die dicken Wellen wollen uns nicht durchlassen.

In "Monterhamn" sehen wir einige große Segelyachten liegen, ob es mit dem Wetter zu tun hat, keine Ahnung. 
Eins steht fest, so können wir Sletta nicht passieren. Kurz entschlossen, fallen wir ab, Richtung Bømlahamn, direkt vor dem Ausgang des Fjords. Es geht nur noch mit 1,3kn voran, inklusive heftige Bewegungen. Die Wellen lassen uns erahnen, wie es in Sletta aussieht. 

Durch die schützende Insel und Inselchen, gelangen wir in einen kleinen Fjord, ruhig und ansprechend.
Die Suche nach einem Anlegeplatz, an der Westseite, führt zu einem Kai mit riesigen Reifen, nichts für uns.
Zurück zur Südseite, nehmen wir uns, den wackelig erscheinenden Schwimmsteg.
Nach dem Vertäuen, stellen wir fest, er ist gar nicht so wackelig, Ein Steg aus Stahl mit dicken Klampen, kein Strom aber auch kein Wasser.
Ein Schild verweist darauf, dass der Steg öffentlich sei.

Kurz darauf spreche ich mit Frau Astrid Lønning, in unserer Nähe, Sie empfiehlt uns mit der Besitzerin des Stegs zu reden, vielleicht gibt sie uns Strom. Ansonsten können wir ihre Steckdose benutzen, wenn wir eine so lange Leitung haben, haben wir aber nicht!

Die Besitzerin heißt auch Frau Lönning, alle hier sind Lönnings. So wurden wir in einer Großfamilie aufgenommen. Die Frau Mutter, auch Lønning, hat uns, in ihrem Auto, nach Langevåg mitgenommen. Dort haben wir eingekauft.
An dem schönen Steg, erkundigten uns nach der Tiefe und wurden, von einem lieben Fischer, mit einer Seite frischem Wildlachs beschenkt. Die Frau Mutter Lönnung hat uns auch zurückgefahren.

Einen Tag später haben wir Herrn Lønning, der Onkel von Astrid Lønning, kennengelent. Er ist der Kapitän des schönen, in 2014 restauriertem, Traditionsschiff Gå På, aus dem Jahre 1935, das hier seinen Heimathafen hat. Er hat mich rumgeführt und alles gezeigt, was zu zeigen war, fantastisch. Schade, Schnucki scheiterte am Einstieg.
Übrigens, der Kapitän ist der Nachfolger von Astrid's Vater.

Nicht zu vergessen, der Pflaumenbaum in der Nähe, hat uns mit köstlichen Früchten verwöhnt.
Inzwischen hatten wir aus der Scheune von Frau Lønning, Strom bekommen.

Die Spaziergänge, z.T. unter Regen, bereiteten uns auf das bevorstehende Passieren von Sletta vor.

Der Wind pfeift noch erbarmungslos aber wir sind hier gut aufgehoben.








Die Krabbenkörbe werden ausgelegt

Traditionsschiff Gå På
Sletta von oben


Bømlafjorden





  
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Leirvik, Norwegen, 7. bis 8. August 2018

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Route: 30 Seemeilen, bis heute: 2225
06:25Stunden, Temp.: 18-22°C
Sonnenaufgang: 05:32, Sonnenuntergang: 21:55














Es kommt immer wieder anders als man plant! Kleppevik haben wir mit dem Ziel verlassen, um direkt nach Austreim zu gelangen. Dann wollten wir, einen Tag später, ruhig nach Tananger segeln.
Was wurde daraus? Zunächst regnet es, dann kommt allmählich der ersehnte Wind auf, aber von vorne. Je stärker der Wind wird, so wachsen die Wellen und, Hand in Hand, lassen sie uns nur noch kriechen.
Leirvik liegt vor uns. Sollen wir den Bømlafjorden so hinter uns bringen? Nein danke. Eine kurze Besprechung und die Wende kommt. Im Hafen ist es so ruhig, dass man wieder rausgehen möchte, nicht mit uns. Neue Wetterberichte prognostizieren, inzwischen, 22kn Westwind und 1m Wellen, bei Sletta.

Die Befreiung von, 18kn Wind von vorne und die Wellen beruhigen uns sehr.

Vom Einkaufen zurück, liegt S/Y Kee 2 direkt vor uns. Ein freudiges Wiedersehen mit Annkathrin und Ole.

Nun haben wir die Gelegenheit wahrgenommen und die Nachbarn gefragt, ob sie mich hochwinschen wollen. Natürlich, es kommt auch ein Skipper von nebenan und ich werde hochgeschossen. Die lose Schrauben habe ich befestigt, es geht immer noch nichts. Eine neue Birne bringt auch nichts.
Nach langem hin und her, stellt sich heraus, dass die vielen Birnen die wir mit dem Boot übernommen haben defekt sind und der "Krümmelkacker" sie nicht entsorgt hat. Nur eine 10W Birne war brauchbar und wurde eingesetzt. Später habe ich festgestellt, dass eine 25W Birne von uns übersehen wurde. Nochmal aufsteigen? Ohne mich!

Kleppevik, sehr trübe

Noch schläfrig ...


Wach

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Freitag, 10. August 2018

Kleppevik, Norwegen, 4. bis 7. August 2018

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Route: 29 Seemeilen, bis heute: 2195
06:33Stunden, Temp.: 18-19°C
Sonnenaufgang: 05:23, Sonnenuntergang: 22:07














Blomvåg, 19°C und sonnig, Leinen los und weg. Die Sonne versteckt sich schon.
Nach 3 Stunden sind wir in Strusshamn. Es ist das letzte Wochenende der Ferienzeit, der Hafen ist voll wie Hulle. Die besorgten Blicke der Skipper treffen uns, wenn wir noch ein wenig zögern, werden sie sicher eine Lösung für uns vorschlagen. Wir entlasten die Gemüter und drehen um, ab nach Kleppevik. Schnucki schaut laufend auf Kleppevik, mit Hilfe der Webcam. Sie berichtet, dass  es dort noch freie Plätze gibt. 
Kaum haben wir Strusshamn verlassen, nimmt der Wind zu, es fängt an stark zu regnen. Wir machen kaum Fahrt, wegen der starken Gegenströmung und den Wind in der Nase. Es kommen 5 Schlepper, mit Höchstgeschwindigkeit, und fahren Richtung Bergen. Wir lavieren uns dazwischen, unter der Brücke durch und ab Richtung Süden.

Die Fahrt nach Kleppevik ist gespickt mit verschiedenen Einlagen:
- Es kommen laufend "Affenfelsen" uns entgegen mit riesigen Wellen
- Die Angler sind am Angeln
- Ein Fjordline-Schiff überholt uns gerade knapp an Backbord
- gleichzeitig überholt uns ein Riese von Kabelleger an Steuerbord
- Ein Segler versucht, mitten in diesem Geschehen, vor dem Wind zu kreutzen
- mehrere andere Segelyachten versuchen kreuz und quer zu segeln
- Eine Segelyacht, der mit uns in der Wette, Richtung Kleppevik fuhr, ist am Hafen vorbeigefahren
  und hat uns beruhigt zurückgelassen

Angekommen, hörte alles auf zu existieren. Wieder wurde unsere Leine genommen usw.

Nach dem Vertäuen, fällt uns auf, dass unsere Dampferlicht nicht leuchtet.
Klettergurt her und Schnucki hoch. sie schraubt die Leuchte auf, die Birne bekommt sie aber nicht auf.
Also ich soll es richten. Nichts dagegen, aber Schnucki kann mich ja nicht hochwinschen, was nun?
Der Nachbar hilft, ich gehe nach oben, tausche die Birne und alles ist klar. Nach dem Zusammenbau werde ich heruntergelassen. Licht an und es funktioniert doch nicht!

Jetzt sagt Schnucki, dass sie beim Öffnen der Lampe, eine lose Verbindung festgestellt hat. Also die kleine Schraube, die sie mitgebracht hat, ist wohl die Befestigung des Kabels.
Wir haben doch nicht fertiggebracht, den Mann noch einmal ums Winschen zu bitten. Wir müssen es später richten, mit einem neuen Winscher!
Morgen wollen wir hier bleiben und uns ausruhen, obwohl das Wetter uns zur Weiterfahrt auffordert.
Kompromiss: Morgen werden wir das Wetter studieren und eine neue Entscheidung treffen.

Heute ist der "morgige" Tag, Die Wetterberichte sagen, es hat sich alles verschlechtert, in den nächsten Tagen, wird es zwar eine Möglichkeit geben uns nach Leirvik zu "verholen", aber dort werden wir festsitzen, was nun?











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Montag, 6. August 2018

Blomvåg, Norwegen, 3. bis 4. August 2018

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Route: 73 Seemeilen, bis heute: 2166
15:02Stunden, Temp.: 17-18°C
Sonnenaufgang: 05:20, Sonnenuntergang: 22:13















Florø, 17°C grau im grau, wir verlassen den Hafen, um bald an einem Hurtigschiff vorbeizuhuschen. Es war gerade im Begriff zu wenden und  anzulegen. Dank AIS, waren wir in der Lage, dieses Manöver vorauszusehen.

Durch die Priggen und Richtung Hardbakke. Die Strömung wird wohl bis zum Ziel gegen uns spielen. Die Fahrt wird mühselig.

Weit hinter uns, beobachten wir den Hamburger, den wir noch aus Rørvik und Florø kannten. Er kommt mit seinem sehr kleinen gelben Segelboot, mit 8PS Innenborder, hinter uns her. 

Wir haben inzwischen entschieden, direkt nach Blomvåg zu fahren, der Wind ist nicht vorhanden, die Wellen sind auch nicht so ausgeprägt, für die Überquerung des Sognefjords dienlich. Morgen würden wir wieder den Wind in der Nase haben. So lassen wir den Hamburger hinter uns und ziehen weiter.

Es ist 21°C und wolkig. Nach dem Sonnenuntergang kommen wir an. Unterwegs zum Hafen, ist das Wasser spiegelglatt. Die Felsen spiegeln sich darin, ein fantastisch malerisches Bild. Schade, es war doch zu dunkel zum Photographieren. 

Angekommen, liegt nur ein lebendiges Holzboot am Steg, weitere 3 "Affenfelsen" waren einfach abgestellt.

Es ist friedlich und ruhig, nach einem kurzen Spaziergang, in Begleitung von Trinity, gehen wir schlafen, morgen ruft Strusshamn oder Kleppevik.

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Florø, Norwegen, 27. Juli bis 3. August 2018

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Route: 37 Seemeilen, bis heute: 2093
07:47Stunden, Temp.: 20-33°C
Sonnenaufgang: 04:53, Sonnenuntergang: 22:39














Selje, bei 20°C haben wir um 8Uhr abgelegt. Es ist sonnig mit leichtem Ostwind.
Wir wollen in Måløy tanken, so motoren wir zur Tankstelle mit 4,6kn, die Strömung kämpft gegen uns.
Nach dem Tanken, fahren wir unter der Brücke durch und bekommen Wind, Wellen und die Strömung gegen uns, so dass wir nur noch 3,6kn über Grund notieren.

An dem kleinen Hafen Klubben vorbei, der Hafen gilt als Ausgangspunkt zum Besteigen der Hornellen, beobachten wir 3 große Segelyachten die dort liegen.

Nach der Umrundung der Hornellen, setzen wir das Groß und machen, für kurze Zeit, 6,4kn. Danach bleibt uns das Nachsehen.
Nun machen wir 5,4kn, als uns die Navigation vom Bildschirm verschwindet. Der Rechner hat sich bei 33°C im Schatten, einfach abgeschaltet.

Nach kurzer Zeit haben wir versucht ihn wieder zu beleben, Fehler, Fehler und nochmal Fehler.
Durch die Abschaltung waren alle Einstellungen der Navigation verloren gegangen. 

Mit Mühe, bringe ich die Navigation wieder, einigermaßen, in Ordnung und wir kommen ohne Probleme in Florø an. Ein Kanadier hilft uns beim Anlegen, danke. 

Der Hafen ist noch nicht ganz voll, es soll aber bald anderes kommen!

Der starke Südwind hält uns hier fest. Tag für Tag überprüfen wir die Wetterverhältnisse. Auch wenn wir hier los kommen, werden wir in Eivindvik oder Hardbakke festsitzen, dann lieber hier!



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